Elsa Drohns: Weihnachtsgedicht für Mamama

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Christbaumkugel

Christbaumkugel

Weihnachtsgedicht für Mamama

© Elsa Drohns

Wieder mal ist es so weit:

Wie jedes Jahr zur Weihnachtszeit
schaut das liebe Christkindlein
zuerst ins Schwarze Buch hinein.
Dort steht gar mancher Bösewicht,
doch Mamama, die steht dort nicht.

Als es alsdann ins Goldne schaut,
ist das Christkind sehr erbaut.
In goldnen Lettern stehet da:
Die herzensgute Mamama
war lieb und brav das ganze Jahr.

Es spendet seinen Weihnachtssegen
und wünschet ihr auf allen Wegen
Gesundheit, Glück, Zufriedenheit,
heute und für alle Zeit.

Außerdem, so wills der Brauch:
Reich beschenket wird sie auch.

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Reinhard Sichert: Weihnachtstraum

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Christbaumkugel

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Weihnachtstraum

© Reinhard Sichert

Es gibt gar viele Lieder und Gedichte
Zum Thema Weihnacht oder Weihnachtsmann,
(Woanders sagt man Christfest und Knecht Ruprecht)
Die handeln oft von Kauf- und Konsumwahn.

Wenn ich ein weiteres Gedicht verfasse,
Dann mag das völlig überflüssig sein.
Doch klingelt darin keine Ladenkasse,
Denn meine Verse reih’n wie folgt sich ein:

Mir geht’s um Weihnacht, die in meiner Seele
Seit Kindheitstagen fest verankert ist,
Die Frieden meint und Liebe zwischen Menschen
Und Freud und Zuversicht mir gibt als Christ.

Das Jesuskind, gebor’n im Glanz des Sternes
Von Bethlehem vor gut zweitausend Jahr’n,
Macht Hoffnung auf ein nicht mehr allzu fernes
Umdenken derer, die im Kaufrausch war’n.

Wie’s heute ist kann es nicht weitergehen
Weil so zu handeln niemand echt beglückt.
Der Weihnachtsrummel führt zur Sinnentleerung
Des heil’gen Festes, dem wir weit entrückt.

Drum lasst uns ehrlich öffnen unsere Herzen,
Damit die Weihnachtsbotschaft uns erreicht.
Bei Tannenduft und warmem Schein der Kerzen
Uns ein Gefühl der Seligkeit beschleicht.

Ganz ohne Riesenberge von Geschenken
Verspür’n wir Freude wie zur Kinderzeit,
Und fühl’n das Christkind ganz in unsrer Nähe:
Denn wahre Weihnacht macht das Herz uns weit.

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Reinhard Sichert: Friede auf Erden

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Christbaumkugel

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Friede auf Erden

© Reinhard Sichert

Ein Friedensengel schwebt hernieder
Vom sternenklaren Himmelszelt.
Dies tut er alle Jahre wieder,
Zu retten die geschund‘ne Welt.

Sein Herr und Meister – Höchstes Wesen,
von allen Völkern GOTT genannt -,
Lässt endlich er die Welt genesen?
Ihr Schicksal liegt in seiner Hand.

Der ausgesandte Himmelsknabe
Erscheint uns in der Heil‘gen Nacht.
Verkündet allenorts, er habe
Uns eine Botschaft mitgebracht:

Dass fortan Friede sei auf Erden,
Gewalt und Hass nie mehr regier‘n.
Mensch und Natur jetzt Freunde werden.
Denn sich bekriegen heißt verlier‘n.

Seit mehr als zweimal tausend Jahren
Versucht der Engel schon sein Glück.
Anstatt mit Einsicht zu verfahren,
Weist MENSCH den klugen Rat zurück.

Das, was wir tun, ist nicht der Wille
Des Schöpfers uns‘rer bunten Welt.
Doch noch fehlt uns die Weisheitsbrille,
Die wirksam Aug’ und Geist erhellt.

***

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Alfons Pillach: In der Weihnachtsbäckerei

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Weihnachten Plätzchenteller

Plätzchenteller

In der Weihnachtsbäckerei

© Alfons Pillach

In der Weihnachtsbäckerei
gibt es manchmal Kleckerei,
da backt Mutti Plätzchen
für die kleinen Schätzchen,
und die Schokosoße
klebt an Hemd und Hose,
an den Kinderhänden
und an Tisch und Wänden.
Alle Kinder sind bereit
für die schöne Plätzchenzeit.

Wenn Mama nicht schaut,
wird vom Teig geklaut.
Man hört Mama meckern,
wenn die Kleinen kleckern,
wenn zuviel beim Naschen
sie vom Teig erhaschen,
weil der Teig vielleicht
dann zum Schluss nicht reicht.
Und Mimi das Kätzchen,
klaut sich auch zwei Plätzchen.

***

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Weihnachten, Weihnachtsgedichte, Alfons Pillach, Weihnachtsbäckerei, Plätzchen

Alfons Pillach: Little Christmas Angels

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Little Christmas Angels

© Alfons Pillach

Little Christmas angels fly
through December’s Christmas sky
and when down on earth they see
candles on a Christmas tree,
then from heaven they depart,
packed with many gifts they start.
Christmas angels look so cute
in their lovely Christmas suit.

They have Christmas bells that ring,
while they Christmas carols sing.
Down on earth they stay a while,
visit children with a smile.
Sent by heaven every year
when it’s Christmas they appear.
They love kids and shine a light
in their hearts to make them bright.

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Weihnachten, Weihnachtsgedichte, Alfons Pillach, Christmas, Angels

Stefan Pölt: Lieferstopp

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Lieferstopp

© Stefan Pölt

Das Rotnasen-Rentier Heinz-Rudi
ist eigentlich weihnachtserprobt,
doch fragt es den Santa: »Wozu die
Geschenke?«, woraufhin der tobt.

Fast immer lässt Rudi sich bitten,
das endet in Disharmonie.
Dann setzt er sich selbst in den Schlitten
und ruft seinem Herrn zu: »Los, zieh!«

Bleibt dieser im Schornstein mal stecken,
halb drinnen, halb draußen der Po,
macht Rudi zu Sicherungszwecken
ein Foto für Facebook und Co.

Dort stellt er es gleich voller Stolz aus,
darunter ein Text – provokant.
Jetzt hängt in dem Weihnachtsmannholzhaus
ein Rentiergeweih an der Wand …

***

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Weihnachten, Weihnachtsgedichte, Stefan Pölt, Rentier, Rudi

Patricia Koelle: Weihnachtswanderung

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Weihnachtswanderung

© Patricia Koelle

Ich ging vor dem Weihnachtstage
weit über meinem Heimatort
spazieren in hoher Lage.
Eine Sehnsucht trieb mich fort
ich konnt sie nicht benennen
fast auf dem Gipfel oben
sah ich zwei Hirsche rennen
wo weiße Flocken stoben.

Da der Weg nicht sichtbar war
folgte ich ihnen ganz still
dachte ans vergangene Jahr
und wie es der Himmel will
kam ich in dieser Richtung
aus dem Walde wie im Traum
auf eine schmale Lichtung
dort stand allein ein Baum.

Er schien mich stumm zu fragen
ob ich ihm etwas brächte
er wolle Schmuck heut tragen
warum ich nicht dran dächte
ihm zu verhelfen zu der Pracht
die Tannen angemessen wäre
in dieser kalten heiligen Nacht
dem Jesuskind zur Ehre.

Zwar hatte nichts ich grad zur Hand
suchte nach Efeuranken
doch beinahe vergessen fand
ich tief in meinen Gedanken
Bilder blauer Schmetterlinge.
Des Enkels Seifenblasen und
noch andere Wunderdinge
hatten ihn zu schmücken Grund.

Ich lieh vom Sommer einen Duft
das Rauschen von Wellen am Strand
ein Quentchen laue Abendluft
auch eine Muschel die ich fand
vor fünfunddreißig Jahren
eines lieben Freundes Lachen:
ich konnt heil in mir bewahren
diese zauberhaften Sachen.

Sie hing ich nun in die Zweige
zu sehn nur für den Baum und mich
geht meine Zeit einmal zur Neige
zieren sie ihn ewiglich.
Vom Lagerfeuer etwas Rauch
aus meiner Jugendzeit
und von der ersten Liebe auch
ein wenig Freud und Leid

noch einer Amsel Melodie
und einen Sonnenuntergang
einen Brief von Ann-Marie
fand ich hierfür von Belang.
Längst war die Nacht gekommen
ich fand – vielleicht ist das verrückt –
wir hätten beide sehr gewonnen
waren jeder neu beglückt.

Der Baum stand nun voll Glanz.
Als ich nach Hause ging
in des Schneewindes Tanz
mich tiefe Freude warm umfing.
Der Mond warf meinen Schatten
mir weit voraus ins Tal
wo vertraute Glocken hatten
uns hell geklungen Mal um Mal.

***

SPIEGEL Bestsellerautorin Paticia Koelle

Patricia Koelle: Engel vor dem Fenster. WeihnachtsgeschichtenPatricia Koelle
Ein Engel vor dem Fenster
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Fischer Verlag

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Weihnachten, Weihnachtsgedichte, Patricia Koelle

Manfred Schröder: O Tannenbaum

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O Tannenbaum

© Manfred Schröder

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
jetzt wirst du wieder umgehaun.
Und deine Nadeln, saftig grün,
werden bald zu Braun verblühn.
O Tannenbaum, o Tannenbaum
man mag nicht seinen Augen traun.

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
einst warst du herrlich anzuschaun.
Anstatt nun unterm Sternenzelt
stehst du hier, mit Kitsch entstellt.
O Tannenbaum, o Tannenbaum
man mag nicht seinen Augen traun.

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein armer Anblick macht mich grau’n.
Der du einst des Waldes Stolz,
wirst bald zu schnödem Feuerholz.
O Tannenbaum, o Tnnenbaum
man mag nicht seinen Augen traun.

***

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Weihnachten, Weihnachtsgedichte, Tannenbaum, Manfred Schröder

Engel Bert: Der talentlose Verseschmied

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Der talentlose Verseschmied

© Engel Bert

Ach wär ich doch ein Verseschmied
grad jetzt im Advent.
Ich dichtete ein Weihnachtslied,
in dem ne Kerze brennt,
helle Glöcklein leise klingen,
Englein frohe Lieder singen,
Kinder brav und artig sind
beim Warten auf das Christuskind,
Erwachsne feuchte Augen kriegen
und tausend bunte Päckchen liegen
auf einem vollen Gabentisch.
Doch leider, leider habe ich
zum Dichten kein Talent.
Und darum gibts auch dieses Jahr
kein Verslein zum Advent.

***

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Weihnachten, Weihnachtsgedichte, Weihnachtsgeschenk, Engel Bert, Advent

Ronald Henss: Heiligabendlied

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Heiligabendlied

© Ronald Henss

Die Tür ist aufgegangen
Die goldnen Sternlein prangen
Am Christbaum hell und klar
Ein gülden Glöcklein klinget
Das Herz vor Freuden singet
Das liebe Christkind war schon da!

Und alle sind ganz stille
Bei der Geschenke Fülle
Die unterm Baume liegt
Ein jeder fragt sich bange
Ob das für alle lange
Und was er wohl vom Christkind kriegt.

Die Päckchen die dort stehen
Sind lieblich anzusehen
Und glänzen ach so bunt
Doch werden all die Sachen
Uns wirklich glücklich machen
Oder ist es doch nur Schund?

So lasst sie uns aufreißen
Dann wird es sich erweisen
Was das Christkind uns gebracht
Dann werden wir ja sehen
Wie es wird weitergehen
Ob stille oder Tränennacht.

Zu singen nach der Melodie von „Abendlied“ (Der Mond ist aufgegangen …) von Matthias Claudius

***

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Weihnachten, Weihnachtsgedichte, Weihnachtsgeschenk, Christkind, Ronald Henss, Heiligabend

Engel Bert: Der Weihnachtsmann als Robin Hood

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Der Weihnachtsmann als Robin Hood

© Engel Bert

Es steigt mit einem großen Sack
des Nachts ein Weihnachtsmann
in noble Villen ein
und packt so viel er schleppen kann
in den Sack hinein.
Die guten Gaben schenkt er dann
armen Kindern, dass auch sie
Weihnachtsfreude haben.

***

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Elsa Drohns: Weihnachtsgedicht für Mamama

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Weihnachten Christbaumkugeln

Weihnachtsgedicht für Mamama

© Elsa Drohns

Wenn die Weihnachtsglöckchen klingen,
die Kindlein Weihnachtslieder singen,
wenn die Dämm‘rung bricht herein
und des Baumes Lichterschein
tief in alle Herzen dringt,

dann hat das Christkindlein, oh ja,
auch ein Geschenk für Mamama.

Und es wünscht mit seinem Segen
Gesundheit, Glück auf allen Wegen,
Freude und Zufriedenheit
und das nicht nur zur Weihnachtszeit.

***

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Reinhard Sichert: Winter

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Schneegaube

Schneegaube

Winter

© Reinhard Sichert

Tief verschneit liegt die Natur
Stadt und Land im Kälteschlaf
Fast verweht schon jede Spur
Die der kalte Nordwind traf

Unter tonnenschwerem Schnee
Ächzen Häuser, Busch und Baum
Zugefroren ist der See
Schöner weißer Wintertraum

Alles Leben scheint erstarrt
Doch der bloße Eindruck trügt
Dort wo Wärme aufgespart
Jedes Herz den Frost besiegt


***

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Patricia Koelle: Engel vor dem Fenster. WeihnachtsgeschichtenPatricia Koelle
Ein Engel vor dem Fenster
Wintergeschichten
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Sie sind noch nie einem echten Engel begegnet?
Auch nicht vor Ihrem eigenen Fenster?
Wetten, dass!
Vermutlich haben Sie sie nur nicht erkannt. Engel kommen nicht immer in weißem Gewand und mit Flügeln daher. Manche Engel sind sogar schmutzig. Andere haben gar keine Flügel.
Wenn Sie tatsächlich noch keinen getroffen haben, wird es spätestens beim Lesen dieser Geschichten passieren. Sie werden sich wundern.

***

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Reinhard Sichert: Des Tannenbaums Traum

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Der Goldene Weihnachtsbaum auf der Bergehalde Lydia

Der Goldene Weihnachtsbaum auf der Bergehalde Lydia

Des Tannenbaums Traum

© Reinhard Sichert

Im finstern Walde stand ein Baum
Umringt von andern Bäumen.
Die ließen ihm gar wenig Raum.
Zu wenig, meinte unser Baum.
Drum fing er an zu träumen.

Er träumte sich an einen Ort
Mit vielen bunten Buden.
Dies war ein wahrer Lichterhort
Von Kerzen, welche immerfort
Hell zum Verweilen luden.

Von tausend Lichtern war geschmückt
Er selbst als Tannenbaum.
Wie war er von dem Glanz entzückt
Und seinem Wald total entrückt!
Doch dies war nur ein Traum.

Denn als er zu sich kam sobald
Und zaghaft um sich blickt’,
Sah er nur finster’n Tannenwald.
Ihm wurd’ es in der Seele kalt,
War innerlich geknickt.

Doch eines Tags, man glaubt es kaum,
Es weihnachtete gar sehr,
Da holte jemand unsern Baum.
Im Wald erfüllte sich der Traum
Vom hellen Lichtermeer.

Da steht er, unser Tannenbaum,
Erstrahlt im Kerzenschein.
Der Weihnachtsmarkt ist nun sein Raum
Und weit und breit kein andrer Baum.
Er darf ganz ER jetzt sein.

***

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Sie sind noch nie einem echten Engel begegnet?
Auch nicht vor Ihrem eigenen Fenster?
Wetten, dass!
Vermutlich haben Sie sie nur nicht erkannt. Engel kommen nicht immer in weißem Gewand und mit Flügeln daher. Manche Engel sind sogar schmutzig. Andere haben gar keine Flügel.
Wenn Sie tatsächlich noch keinen getroffen haben, wird es spätestens beim Lesen dieser Geschichten passieren. Sie werden sich wundern.

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Alfons Pillach: So himmlisch schlau

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Nikolaus

Nikolaus

So himmlisch schlau!

© Alfons Pillach

Es war Dezember und sehr kalt,
der Niklaus lief durch Tannenwald
und war schon ziemlich durchgefroren
an seinen Zehen und den Ohren.
Die Finger hat er sich behaucht,
sein Atem hat vor Frost geraucht,
streng war die Kälte und gemein,
die Nacht war klar im Mondenschein.

Da stieß er auf ein Hexenhäuschen.
„Komm rein zu mir, mach mal ein Päuschen“,
rief eine Stimme Niklaus zu,
und dieser dachte sich ‚Nanu!’
Schon trat er durch die Türe ein
und sah im schwachen Kerzenschein
ein ziemlich schrumpeliges Weib
mit einem hexenhaften Leib.

Sie brachte Niklaus warmen Tee,
und da sah er ihr Dekolleté.
Schnell war dem Weihnachtsmanne klar,
wer diese Dame wirklich war.
„Hör auf mit deiner Maskerade!“,
rief er, „Welch doofe Eskapade!
Ich weiß, dass du die Waldfee bist,
du täuscht mich nicht mit deiner List.“

„So ist’s“, gestand das Hexenweib,
und dann verwandelte ihr Leib
sich in die schönste junge Frau.
Sie sprach: „Du bist so himmlisch schlau!
Die Hexenkluft ist nur ein Spleen,
ich trag sie schon seit Halloween.
Doch, Niklaus, du hast unverzagt
ins Hexenhäuschen dich gewagt.“

Als Waldfee stand sie im Kostüm
vor Niklaus nun, und ihr Parfüm,
ihr Liebreiz und ihr Naturell
veränderten die Stimmung schnell.
Dann hat sie Nikolaus umschwärmt
und mit Liebkosung aufgewärmt,
sodass er bald mit Haut und Haar
noch wärmer als ein Glühwein war.

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Elsa Drohns: Weihnachtsgedicht für Mamama

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Adventskerze

Adventskerze

Weihnachtsgedicht für Mamama

© Elsa Drohns

Der Plätzchenteller, der ist leer;
zwei Stunden ist das nun schon her.

Das Weihnachtsglöckchen ist erklungen,
Mamama herbeigesprungen.

Am Weihnachtskranz strahlt Kerzenlicht,
für Mamama gibt’s ein Gedicht.

Von den Kerzen tropft das Wachs,
zum Abendbrot gibt’s Weihnachtslachs.

Und jeder wünscht auch dieses Jahr:
Frohe Weihnacht, Mamama!

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Vermutlich haben Sie sie nur nicht erkannt. Engel kommen nicht immer in weißem Gewand und mit Flügeln daher. Manche Engel sind sogar schmutzig. Andere haben gar keine Flügel.
Wenn Sie tatsächlich noch keinen getroffen haben, wird es spätestens beim Lesen dieser Geschichten passieren. Sie werden sich wundern.

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Elsa Drohns: Weihnachtsgedicht für Mamama

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Weihnachtspäckchen

Weihnachtspäckchen

Weihnachtsgedicht für Mamama

© Elsa Drohns

In der Stube hörte ich
ein zartes Glöcklein läuten,
am Kranze flackert Kerzenlicht,
was hat das zu bedeuten?

Oh schau, das Christkindlein war da,
es kam zur Heil’gen Nacht
und hat der liebsten Mamama
ein Geschenk gebracht.

Es wünscht Gesundheit, Glück, Zufriedenheit
auf allen ihren Wegen
und schenkt der guten Mamama
den weihnachtlichen Segen.

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Elsa Drohns: Weihnachtsgedicht für Mamama

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Weihnachtspäckchen

Weihnachtspäckchen

Weihnachtsgedicht für Mamama

© Elsa Drohns

Ein Glöcklein klingt,
ein Englein singt:
Brav war sie auch in diesem Jahr,
die liebe gute Mamama.

Und darum kommt das Christkindlein
zu uns in dieses Haus.
Möcht‘ die Mamama erfreun,
teilt die Geschenke aus.

Wünscht ihr Gesundheit, Glück, Zufriedenheit
auf allen ihren Wegen
und schenkt der guten Mamama
den weihnachtlichen Segen.

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Vermutlich haben Sie sie nur nicht erkannt. Engel kommen nicht immer in weißem Gewand und mit Flügeln daher. Manche Engel sind sogar schmutzig. Andere haben gar keine Flügel.
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Alfons Pillach: Weihnachten hat zwei Gesichter

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Christbaumkugel

Christbaumkugel

Weihnachten hat zwei Gesichter

© Alfons Pillach

Wenn am Weihnachtstag im Dunkeln
Lichter leuchten, Sterne funkeln,
dann bewirkt der Weihnachtsglanz
in den Herzen Resonanz.

Viele Kinder werden heute
vor dem Weihnachtsbaume stehen
und mit himmlischem Geläute
abends selig schlafen gehen.

Viele Alte, viele Schwache
sitzen dann in ihrem Zimmer
einsam unter ihrem Dache
ohne jeden Weihnachtsschimmer.

Weihnachten hat zwei Gesichter,
sieh nur, wie sein Antlitz scheint:
Eines strahlt im Glanz der Lichter
und das andere, das weint.

Hier gibt es ein kurzes Video von dem Weihnachtsbaum, an dem die Christbaumkugel hängt

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Patricia Koelle: Engel vor dem Fenster. WeihnachtsgeschichtenPatricia Koelle
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Sie sind noch nie einem echten Engel begegnet?
Auch nicht vor Ihrem eigenen Fenster?
Wetten, dass!
Vermutlich haben Sie sie nur nicht erkannt. Engel kommen nicht immer in weißem Gewand und mit Flügeln daher. Manche Engel sind sogar schmutzig. Andere haben gar keine Flügel.
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Weihnachten, Weihnachtsgedichte, Advent, Adventsgedicht, Alfons Pillach, Weihnachtsbaum, Christbaumkugel

Alfons Pillach: Irrflug eines Weihnachtsengels

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Weihnachten Weihnachtsengel Christbaumkugel

Christbaumkugel

Irrflug eines Weihnachtsengels

© Alfons Pillach

Ein Weihnachtsengel flog und flog
und als er um die Ecke bog,
da war die Welt schon frühlingshaft
und die Natur in frischem Saft.
Der Mensch trug Frühlingstrachten,
und fern war schon Weihnachten.
Der Engel hatte sich geirrt
und war durchs Frühlingsland geschwirrt.

Verwundert flog er übers Land,
wo er nicht einen Christbaum fand.
Nicht zugefroren war der See,
das Land war grün, es lag kein Schnee.
In weihnachtlicher Garnitur
flog weiter er, denn er war stur
und hätte nie in seinem Leben
den Irrflug einfach aufgegeben.
Er staunte laut:„Wo ich nur bin?
Wo ist denn nur das Christkind hin?“

Bald flog der Engel ohne Pause,
er wollt’ ins Weihnachtsland, nach Hause.
Doch weil der Engel lässig war,
geriet er schließlich in Gefahr.
Er schaute nicht nach links und rechts,
flog in den Schnabel eines Spechts.
Er knallte gegen eine Eule,
mit einem Schlag wie mit der Keule.
Das half jedoch, dass er erwachte
und dass vom Traum erlöst er lachte.
Vorbei war nun sein schräger Traum:
Er hing als Schmuck am Weihnachtsbaum.

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Alfons Pillach: In einem Stall in alter Zeit

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Weihnachtskrippe

Weihnachtskrippe

In einem Stall in alter Zeit

© Alfons Pillach

Bei Bethlehem, so ist’s bekannt,
verkündete ein Stern,
der hoch am Himmelszelte stand,
die Ankunft unsres Herrn.

In einem kleinen Stall, ganz schlicht,
bei Esel, Rind und Schaf,
lag, angestrahlt vom Sternenlicht,
ein Kindlein tief im Schlaf.

Die Tiere teilten sich den Platz
mit einem kleinen Knaben,
sie ahnten wohl, welch großen Schatz
als Gast im Stall sie haben.

Maria stand bei ihrem Kind,
ihr Blick war sanft gesenkt,
sie hatte dort, wo Tiere sind,
die Welt so reich beschenkt.

Süß träumend lag der Knabe da
in einer kleinen Krippe,
er träumte, ihn küsst die Mama,
doch war’s des Esels Lippe.

Das Rind schloss nicht die Augen zu,
es hat die ganze Nacht
des Christkinds ungestörte Ruh
in seinem Stall bewacht.

Das Schaf fraß nicht das bisschen Heu
auf dem der Knabe lag,
blieb hungrig unsrem Christkind treu
an jenem großen Tag.

Und hoch am Himmel hat zudem
in jener heil’gen Nacht
dem Kind im Stall von Bethlehem
ein Schweifstern zugelacht.

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